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Eine kleine Sternwarte im Garten (Klappdachhütte).

Eine Beschreibung für Selbstbauer.  Bei Fragen einfach eine Email an Siegfried Bergthal. Masszeichnungen gerne auf Anfrage.

Viele denken bei dem Wort Fernrohrschutzbau zuerst an eine Kuppel. Natürlich: bei größeren Sternwarten wird man sie antreffen, schöne Kuppeln, innen teilweise mit Holz verkleidet, oder im ganzen abfahrbare Häuser oder abschiebbare Dächer. Für ein mittelgroßes Fernrohr ist der Aufwand dafür jedoch unverhältnismäßig hoch. Andererseits steigen die Zahl der Beobachtungen enorm, wenn vor der Beobachtung nicht mit langatmigen Vorbereitungen das Teleskop erst aufgestellt werden muß. Spätestens bei ca. 10 - 15 kg Teleskopmasse hört der Spaß mit dem transportieren sowieso auf.

Sternwarte

 

Sternwarte - Klappdachhütte

Hier wird ein einfacher Schutzbau beschrieben, der das Fernrohr vor Witterungseinflüssen schützt, aber dennoch das Fernrohr in wenigen Minuten startklar macht. Es handelt sich hier um eine Klappdachhütte  in Anlehnung an eine Beschreibung von Hans Oberndorfer in dem Buch "Fernrohre und ihre Schutzbauten."

 

 

 

 

Das Fundament der Sternwarte

Zuerst wurde ein sogenanntes Punktfundament erstellt. Die Hütte selbst ruht auf den vier Beton-Fundamenten. Die Säule für das Fernrohr steht auf einem separatem Betonsockel um die Übertragung von Schwingungen zu vermeiden. Für die Schalung wurden jeweils vier Beton-Blumensteine verwendet. Die Maße sind 40 x 20 cm. Jeder Sockel hat somit die Abmessungen 40 x 40 cm. Insgesamt wurden 600 kg Beton verbaut.

Sternwarte Bodenplatte

Als Basis für die Sternwarte dient die  Bodenplatte. Sie wurde auf die vier Beton-Fundamente gesetzt und exakt ausgerichtet. Darauf aufgesetzt wurden die Seitenwände.  Die Türe wurde fertig von einem Baumarkt bezogen.

 

Sternwarte Dach

Zuletzt wurde das Dach montiert. Anschließend wurde die kleine Sternwarte aussen mit Leinöl eingeölt. Innen blieb die Hütte unbehandelt.

 

Die Sternwarte, ist in wenigen Minuten startklar. Bis der PC und die Montierung hochgefahren sind, ist auch das Dach geöffnet und die Beobachtungen können beginnen. Damit die Temperatur in der Sternwarte und draussen gleich sind, öffne ich die Sternwarte normalerweise schon deutlich vor der Beobachtung!!

Die Sternwarte beherbergt eine 10Micron GM2000 Montierung, ein Ritchey-Chretien 12" und als Leitfernrohr einen Zeiss AS100/1000.